Museum+Stiftung ANTON GEISELHART

ANTON GEISELHART

Lebensstationen I 1907-1973

"Ich habe in Gundelfingen ein altes Bauernhaus gekauft in dem ich fast jedes Wochenende verbringe. Ein Atelier, eine Werkstatt mit kleinen Maschinen, eine Hobelbank, Hühner, Hunde, Katzen, ein Stück Fischwasser. Eine kleine Antoniuskapelle, von Kindern ausgemalt - eben alle guten Geister sind dort."

06.10.1907
geboren in Reutlingen

1921-24
Malerlehre in Reutlingen

1925-29
Kunstgewerbeschule und Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

1926
Ausstellung im Kunstverein Karlsruhe

1927
diverse Ausstellungen in Stuttgart

1928
Ausstellung im Ochsensaal in Reutlingen.

1929-32
Kunstgewerbeschule, Zürich
künstlerischer Mitarbeiter in verschiedenen Schweizer Malerbetrieben, Bühnenbildmaler am Stadttheater Winterthur.

1934
Meisterprüfung in Reutlingen und nebenberuflicher Lehrer an der Meisterschule für Maler, Reutlingen.

Gründung des Malerbetriebes "ANTON GEISELHART Kunsthandwerkliche Malerwerkstatt" in der Lederstraße 100 A in Reutlingen.

1935
Eheschließung mit Else Tochtermann aus einer Reutlinger Gerberfamilie.

1936
Erwerb des alten Bauernhauses in Gundelfingen im Lautertal.

1938
Geburt des Sohnes Hansjörg

1939-40
Militärdienst in Pilsen 
(Böhmen/ Mähren)

1940
Geburt des Sohnes Tilmann

1942
Geburt der Tochter Margarethe Helena, welche im Jahr 1946 tödlich verunglückte.

1940-45
Tätigkeit als selbständiger Malermeister und Kunstmaler in Reutlingen, Ausbau und Vergrößerung des Malerbetriebes. 

Während des Krieges Aufenthalte in Frankreich, Österreich und Griechenland, insbesondere auf der Insel Kreta zur Ausführung von Maler- und Tarnarbeiten.

1948
Geburt der der Tochter Monika

1949
Ausstellung im Heimatmuseum Reutlingen

1950
Bau der Antoniuskapelle. 
Mit dem Bau wurde ein Versprechen an Ottilie Bayer eingelöst. 

1952
Erwerb des Anwesens Gartenstraße 5, Reutlingen. 

1957
Ausstellung im Spendhaus Reutlingen

Gründung der "Galerie 5" im Haus Geiselhart, Gartenstraße 5, Reutlingen

1958
Gründung des "Theater in der Tonne", in den Kellerräumen der Gartenstrasse 5, gemeinsam mit seinem Freund HAP Grieshaber und dem Intendanten Alf André.

1959
Einrichtung einer Lehrwerkstatt in der ehemaligen Schreinerei Jung in der Hauffstraße, Reutlingen

ab 1960
allmählicher Rückzug aus dem betrieblichen Alltag und zunehmende Tätigkeit als freischaffender Künstler im Gundelfinger Atelier. 

Schaffung bedeutender Arbeiten im Bereich Kunst am Bau.

1964
Erwerb der ehemaligen Fadenfabrik Knapp in der Hohe Straße, Pfullingen. Einrichtung eines Lackierbetriebes.

Bau des großen Ateliergebäudes in Gundelfingen.

1966
1. Erfassung der Werke von Anton Geiselhart und Herstellung von Schablonendrucken einiger seiner Werke durch die Reutlinger Grafikerin und Künstlerin Hadwig Münzinger.

1967
Ausstellung in der Handwerkskammer Reutlingen

Auszeichnung mit dem "Goldenen Ehrenzeichen" der Handwerkskammer Reutlingen, für besondere künstlerische Leistungen im Malerhandwerk.

1972
Vollendung der "Gundelfinger Wand" am Giebel des neuen Atelierbaues in Gundelfingen.

Ausstellung im Rathaus, Reutlingen

16.02.1973
in Stuttgart verstorben, Beisetzung in Bichishausen. 

1983
Ausstellung in der Galerie 5, Haus Geiselhart, Reutlingen

1984
Ausstellung im Rathaus, Reutlingen

1987
Ausstellung in der Galerie Anton Geiselhart in Gundelfingen, im Rahmen der Vorstellung von Buch und Mappe über die Gundelfinger Wand.

1989
Ausstellung in der Kreissparkasse Reutlingen

1998
Gründung der Stiftung Anton Geiselhart durch seine Kinder Monika, Tilmann und Hansjörg. 

Erstellung eines umfassenden Werkverzeichnisses.

Museum+Stiftung ANTON GEISELHART
Gundelfingen I Am Bürzel 1 I 72525 Münsingen

Geöffnet I Mai - Oktober
Freitag+Samstag 14-17 Uhr I Sonntag+Feiertag 11-17 Uhr I Individuelle Führungen sind möglich. 

Eintritt frei I wir freuen uns über Ihre Spende zugunsten der Kunst und unserer KünstlerInnen.

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